Sozialmedizin Systematisch

Dieses Lehrbuch stellt die Sozialmedizin systematisch dar. Der Inhalt umfasst methodische Grundlagen des Faches (z.B. Medizinische Demografie, Allgemeine Epidemiologie, Sozialepidemiologie). Zu ausgewählten praktischen Problemen (z.B. Ernährung, Gewalt, sexueller Missbrauch, Sucht, Armut, Gesundheitsförderung) wird eine Übersicht angeboten. Der Leser findet Fakten zu den Arten gesundheitlicher Dienstleistungen (Prävention, medizinische Versorgung, Rehabilitation, Pflege und deren Inanspruchnahme). Die grundlegenden Methoden der Regulierung von Versorgungsleistungen und von Gesundheitssystemen werden dargestellt. Der Leser findet die Grundzusammenhänge des deutschen Gesundheitssystems und der Gesundheitspolitik. Das Buch wendet sich an einen breiten Studenten- und Leserkreis, vor allem Studenten der Medizin, der Zahnmedizin, der Gesundheitswissenschaften, der Medizin- und Pflegepädagogik, der Pflege- und Rehabilitationswissenschaften sowie des Sozialwesens. Nach den Erfahrungen aus den vorangegangenen Auflagen hat sich das Buch auch für Ärzte bewährt, die z.B. die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin oder Rehabilitation erwerben wollen sowie für Studenten der vielfältigen Aufbau- und Masterstudiengänge des Health Care Management.

Autor u. Hrsg.: Prof. Dr. Jens-Uwe Niehoff
Verlag: Uni-Med, Bremen; Auflage: 3. A. (Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783895991677

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Gesundheitssicherung - Gesundheitsversorgung - Gesundheitsmanagement: Grundlagen, Ziele, Aufgaben, Perspektiven

Gesundheitswirtschaft verstehen und gestalten: Die Sicherstellung der allgemein zugänglichen, wirksamen und rationalen Gesundheitsversorgung wird mehr und mehr zu einer komplexen und fachlich eigenständigen Aufgabe, die über den politischen Willen hinaus vor allem auch sachkundiges Management erfordert. Seit den frühen 1990er Jahren ist das Management von Gesundheitsdienstleistungen zudem einem politischen Gestaltungswillen ausgesetzt, der auch den Bruch mit der Krankenversorgung nach dem „Bismarck-Modell“ in Kauf zu nehmen scheint und damit feste Orientierungspunkte infrage stellt. Vor diesem doppelten Hintergrund sind für jeden, der „Gesundheitswirtschaft“ gestalten will, eingehende Kenntnisse der Strukturen und Interaktionen des Gesundheitssystems, der Gesundheitssicherung und -versorgung unverzichtbar. Dazu gehört – in Zeiten des Wandels – auch der in mehr als 100 Jahren gewachsene sozialmedizinische und gesundheitswissenschaftliche Wissens- und Erfahrungsbestand. Mit großer Erfahrung und profundem Wissen aus einer langjährigen Berufs- und Wissenschaftspraxis vermittelt der Autor detailliert die wesentlichen Kenntnisse aus den folgenden Themenbereichen – mit kritischem Blick auf die Einführung von Markt und Wettbewerb: Aufgaben des Gesundheitsmanagements; Sozialmedizin und Gesundheitsmanagement; Gesundheitswissenschaftliche Leitbegriffe für das Gesundheitsmanagement; Hilfeleistung als Managementaufgabe; Gesundheitssicherung und -versorgung in der Bundesrepublik; Aspekte der Transformation der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Autor: Prof. Dr. Jens-Uwe Niehoff
Verlag: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft; Auflage: 1. A. (2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939069485

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Sozialmedizin und Public Health

Ein Wörterbuch zu den Grundlagen der Gesundheitssicherung, der Gesundheitsversorgung, des Gesundheitsmanagements, der Steuerung und der Regulation im Gesundheitswesen

Das Gesundheitssicherungs- und versorgungssystem, seine wirtschaftlichen wie rechtlichen Grundlagen stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Die dabei verwendeten Begriffe aus den verschiedensten Wissensgebieten und ausländischen Gesundheitssystemen sind selbst Fachleuten nicht immer sofort erklärbar, mit den Begrifflichkeiten wird aber im Ergebnis Politik gemacht. Das völlig überarbeitete und aktualisierte Handwörterbuch Sozialmedizin und Public Health bringt über 500 Stichworte auf den Punkt – enthält Schlüsselbegriffe der Epidemiologie, Demografie, Medizinsoziologie, Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystemwissenschaften und des Sozialrechts – setzt die Erfahrungen in Deutschland in Relation zu denen in anderen Gesundheitssystemen, vor allem dem britischen, US-amerikanischen, französischen und niederländischen. Der besondere Vorteil: Fachbegriffe werden für den Leser in übersichtlicher, handlicher Form, verständlicher Sprache, einschließlich kompakter Zusammenfassungen des jeweiligen Forschungsstandes und zu einem günstigen Preis erklärt! Fazit: Das Nachschlagewerk gehört in die „Grundausrüstung“ von Studenten der Medizin, der Öffentlichen Gesundheitswissenschaften, der Pflegewissenschaften und des Gesundheits- und Sozialmanagements ebenso wie in die des Managements der Institutionen der Gesundheitssicherung und Gesundheitsversorgung. Aus- und Weiterbildung in Sozialmedizin, Public Health, im Gesundheits- und Sozial- sowie Health Care Management werden von diesem Handwörterbuch profitieren. 

Autoren: J.-U. Niehoff und B. Braun
Verlag: Nomos; Auflage: 2. A. (19. Mai 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783832940256

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Zur Zukunft der Gesetzlichen Krankenversicherung

Ziele, Aufgaben & Lösungsansätze

Aus dem Vorwort des Herausgebers: „Wie kann man die Qualität medizinischer Dienstleistungen am besten sicherstellen? Wie wirken sich demografischer Wandel und technischer Fortschritt auf die Kosten aus? Sind die Ausgaben für Gesundheit dauerhaft finanzierbar? Kann man die Effizienz des Systems steigern?

Die medizinische Versorgung in Deutschland wirft viele Fragen auf und wird dies auch in Zukunft tun.

Das KCG KompetenzCentrum für Management im Gesundheits- & Sozialmanagement der FOM hat (…) sich mit den oft schwierigen Fragen der medizinischen Versorgung und ihrer Steuerung beschäftigt. Die Schriftenreihe fokussiert sich auf Untersuchungen zum Gesundheitssystem, die von Anspruch und / oder Detailgrad zu umfangreich für eine Publikation in einer wissenschaftlichen Zeitschrift sind.

Mit ihrer Arbeit über die zukünftige Gestaltung der Gesetzlichen Krankenversicherung, in der sie nebenbei auch einige häufig geglaubten, aber dennoch falschen Annahmen dekonstruieren, sind die Autoren des folgenden Beitrags insofern beispielhaft für die KCG-Schriftenreihe.“

Niehoff ME, Dahl H, Matusiewicz D (2015): Die Zukunft der Gesetzlichen Krankenversicherung, in: Thielscher, C (Hrsg.) Schriftenreihe des KCG – KompetenzCentrum für Management im Gesundheits- und Sozialwesen, Band 1, FOM Hochschule, Essen, 2015.

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Evaluation im Gesundheitswesen

aus der Schriftenreihe Nachhaltigkeit und Sicherung von Qualität im Studiengang "Management von Organisationen und Personal im Gesundheitswesen" der Hamburger Fernhochschule

„Die Krankenversicherung als Solidargemeinschaft hat die Aufgabe, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern“ (§ 1 Abs. 1 S. 1 SGB V). „Die [hiernach erbrachten] Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen“ (§ 12 Abs. 1 SGB V).
Die Erfüllung dieser Zielsetzungen des Gesetzgebers bei bestehender Begrenztheit der dem Gesundheitswesen zur Verfügung stehenden Mittel (Geld, Personal etc.) bedarf der fortwährenden Überprüfung und Bewertung mit dem Ziel der zweckentsprechenden Ressourcenallokation. Dabei konkurrieren sowohl einzelne Gesundheitsprogramme als auch die verschiedenen
öffentlichen Haushalte um die zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel.
In Zeiten knapper Kassen hat dabei die Evaluationsforschung, eine in Deutschland eher junge Disziplin, in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen.
Das vorliegende Skript ist eine systematische Einführung in den Bereich der Evaluation im Gesundheitswesen.

Autoren: Max-Erik Niehoff und Jochen Breinlinger O’Reilly
Verlag: HFH Hamburger Fernhochschule, Hausdruck, Hamburg; 1. Auflage (2015)
Sprache: Deutsch

Methoden, Systeme und Werkzeuge des sektoralen und intersektoralen Qualitätsmanagements

aus der Schriftenreihe Nachhaltigkeit und Sicherung von Qualität im Studiengang "Management von Organisationen und Personal im Gesundheitswesen" der Hamburger Fernhochschule

Um eine verschiedene Leistungssektoren übergreifende Versorgung der Versicherten oder eine interdisziplinär-fachübergreifende Versorgung flächendeckend zu ermöglichen, können die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten nach § 140a SGB V auf freiwilliger Basis eine integrierte Versorgung anbieten. Dazu können sie nach § 140b SGB V mit einzelnen Vertragsärzten oder deren Gemeinschaft, zugelassenen Krankenhäusern und stationären Vorsorge- und  Rehabilitationseinrichtungen, medizinischen Versorgungszentren, Pflegekassen und zugelassenen Pflegeeinrichtungen sowie Praxiskliniken Verträge abschließen.
Die Anforderungen an alle Beteiligten sind umfassend hoch: Die Vertragspartner müssen sich „zu einer qualitätsgesicherten, wirksamen, ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung der Versicherten verpflichten“ (§ 140b Abs. 3 SGB V).
An den Schnittstellen der Zusammenarbeit der Kooperationspartner sind konsentierte Qualitätsstandards erforderlich, um dem gesetzlichen Versorgungsauftrag hinreichend Rechnung zu tragen. Dies wiederum stellt hohe Anforderungen an die Organisation einrichtungsinterner Qualitätsmanagementsysteme, da sie idealerweise auch die Organisation der Arbeitsabläufe an den Kooperationsschnittstellen, z. B. beim Entlassungsmanagement berühren.
Das vorliegende Skript gibt einen Überblick zur Geschichte und zu aktuellen Entwicklungstendenzen des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen, erläutert die wichtigsten Methoden und Werkzeuge des Qualitätsmanagements und stellt darüber hinaus kurz die für das Gesundheitswesen wichtigsten Qualitätsmanagementsysteme vor.

Autoren: Max-Erik Niehoff und Jochen Breinlinger O’Reilly
Verlag: HFH Hamburger Fernhochschule, Hausdruck, Hamburg; 1. Auflage (2015)
Sprache: Deutsch

Qualitätssicherung

aus der Schriftenreihe Nachhaltigkeit und Sicherung von Qualität im Studiengang "Management von Organisationen und Personal im Gesundheitswesen" der Hamburger Fernhochschule
Seit der Aufhebung des bis 1994 geltenden Wettbewerbsverbotes zwischen den gesetzlichen Krankenkassen gewinnen Konzepte und Zuständigkeiten für die Qualitätssicherung an Bedeutung. Dieses Verbot sollte bis dahin ein wirtschaftliches Interesse der als Körperschaften des Öffentlichen Rechtes konzipierten Solidarversicherung der Kassen und ihrer Mitglieder an einer Selektion der Versicherungsrisiken vermeiden. Der Gesetzgeber versuchte, über eine Reihe von Festlegungen, die Selektion „guter“ gegen „schlechter“ versicherungsökonomischer Risiken zu unterbinden und den solidarischen Charakter der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erhalten. In der Rückschau der letzten 20 Jahre ist dies nur bedingt gelungen. Folgerichtig  spielen heute sowohl auf der Versicherungsseite, als auch auf der Seite der Leistungserbringer Konzepte der Qualitätssicherung eine wichtige Rolle, sowohl bezüglich der Methoden, als auch der Zuständigkeiten innerhalb des Wettbewerbs der Finanzierungs- und der Versorgerseite.
Fragen der Qualität und ihrer Sicherung sind heute eines der zentralen  Themenfelder der Gesundheitspolitik in der Bundesrepublik. Dies hängt nicht zuletzt mit der zunehmenden Orientierung auf den Wettbewerb der Kostenträger und Leistungserbringer um Mitglieder, bzw. Patienten zusammen. Die Methoden der Qualitätsmessung rücken damit in das Interesse der Entscheidungsträger  und der Akteure.
Das vorliegende Skript widmet sich ausschließlich den zentralen Fragestellungen der externen Qualitätssicherung. Im Besonderen soll die Frage näher beleuchtet werden, wie sich Qualität messen lässt.
 
Autoren: Max-Erik Niehoff und Jochen Breinlinger O’Reilly
Verlag: HFH Hamburger Fernhochschule, Hausdruck, Hamburg; 1. Auflage (2015)
Sprache: Deutsch